30 Jahre auf der Bühne – Alles wird schlechter, Stoppok wird immer besser

STOPPOK gehört zu jenen Musikern, die sich weder von der Musikindustrie vereinnahmen, noch vor irgendeinen Karren spannen lassen. STOPPOK geht seinen Weg jenseits aller Trends und veröffentlichte erdige Alben, die eine eigenständige Mischung aus Folk, Rock, Rhythm'n Blues und Country, kombiniert mit hervorragenden deutschen Texten hervorbringen. Er singt mit feinem Humor über die Widrigkeiten des Alltags und profiliert sich dabei immer wieder neu als kritischer Betrachter seiner Umwelt. Darüber hinaus wird STOPPOK als großartiger Musiker und exzellenter Gitarrist auch von vielen Kollegen verehrt.

Ganz am Anfang

STOPPOK wurde als Stefan Stoppok am 21.02.1956 in Hamburg geboren. Aufgewachsen ist der eingefleischte Hendrix-Fan allerdings im Ruhrgebiet, denn seine Familie verliess die Hansestadt als er fünf Jahre alt war, um sich in Essen niederzulassen. Erste musikalische Erfahrungen sammelte STOPPOK als er im Alter von 12 Jahren die erste Gitarre geschenkt bekam. Ein Jahr später spielte er bereits in einer Band, die sich, beeinflusst von Gentle Giant, an schräge Krautrock-Kompositionen wagte.

Um 1974 entdeckte er die Folkmusik für sich und tauschte die E-Gitarre gegen eine akustische Gitarre: "was schließlich dazu führte, daß ich es vorsichtig mit Entertainment versuchte. Ich hab' mich dann auf die Bühne gesetzt, in 'ner Stunde vielleicht zwei deutsche Songs gesungen und ansonsten das erzählt, was mir so aus'm Kopf rausfiel." (STOPPOK im Rolling Stone 1995) Diese besondere Kunst, das Publikum mit Musik und Entertainment zu fesseln, ist noch heute einer der wesentlichen Aspekte bei seinen Auftritten.

STOPPOK Road Movie

Mit 18 schnappte er sich seine Gitarre und seinen alten Mercedes-Bus um für die nächsten drei Jahre quer durch Europa zu reisen und als Strassenmusiker aufzutreten. Er beschäftigte sich vor Ort eingehend mit der regionalen und traditionellen Musikkultur, lernte u.a. auch Banjo und Mandoline zu spielen, was sich in all seinen späteren Platten hörbar niedergeschlagen hat. Er machte ausserdem die Erfahrung, dass er mit seiner Musik sein Überleben sichern konnte. "Strassenmusik hat mir die Existenzangst genommen. Solange ich eine Gitarre halten und singen kann, werde ich nicht verhungern - das ist besser als jede Rente, die ist ja eher unsicher!" (STOPPOK im C.O.R.E. 1996)

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